Trotz seiner Orientierung an klassischer Notation und klassischem Notensatz ist LilyPond außerordentlich gut für die Notation von moderner Musik geeignet.

„Ganz ohne Anpassung!“

LilyPonds Flexibilität bei Taktlängen und Taktangaben ist besonders dazu geeignet, komplizierte rhythmische Musik zu setzen. In diesem Beispiel werden ineinander verschachtelte N-tolen gesetzt. Die Abstände entsprechen exakt der Dauer einer jeden Note. Noten müssen auch keine ganzen Takte ausfüllen und Noten werden nur dann aneinander vertikal ausgerichtet, wenn sie auch wirklich genau zur gleichen Zeit erklingen.

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In jedem anderen Programm muss man massiv herumprobieren und die Noten einzeln anpassen. In LilyPond werden ganz einfach die Noten mit ihrem Rhythmus eingegeben…

\times 7/9 {
  \times 4/6 {
     r8 c32[ c c c c c c c] r4
     c32[ c32 c16
  }
  \times 5/4 {
    c16 c c] c32[ c32 c16 c] r8
  }
}

Wenn Sie sich etwas mit der Programmsprache Scheme auskennen, können Sie sogar in den Quelldateien algorithmische Kompositionen erstellen.

„Nur mit kleinen Veränderungen!“

Benötigen Sie etwas vollkommen ungewöhnliches? Mit einer kleinen Anpassung können Sie LilyPond sehr einfach dazu verwenden, Schenker-Analysen herzustellen.

Graphische Nachbearbeitung

Wenn Ihnen eine solche Anpassung noch nicht reicht, lassen Sie sich von LilyPond einfach eine svg-Datei ausgeben und verändern Sie diese nach Belieben in einem svg-Grafikprogramm wie etwa Inkscape.

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